Viele Teilnehmer beim Programmier-Wettbewerb


Wettbewerbe für Profis und Schüler komplett ins Netz verlegt


Leer (sr) „Das digitale Format ist super angekommen“, bilanziert Bernd Hillbrands. Der Vorsitzende des „Software-Netzwerks Leer“ berichtet vom Erfolg der beiden Programmier-Wettbewerbe, die sein Verein anlässlich der „Digitalen Woche“ angeboten hat. Corona-bedingt hatte das Netzwerk sowohl den Wettbewerb für Profis als auch den für Schüler komplett ins Netz verlegt. Die Schüler haben in sechs Tagen eine Software programmiert, mit der sich Projekte bewerten lassen. Über 80 Mädchen und Jungen haben mitgemacht, doppelt so viele wie im Vorjahr.

Den ersten Platz erreichten Sönke Klock und Fabian Reinders vom TGG mit ihrem Team „iTechnicous“ gefolgt von „The Programmer“ (KGS Wiesmoor) und „Paint3D“ (TGG). Aufgrund der vielen Teilnehmer hat die Sparkasse Leer-Wittmund zwei weitere Preise ausgelobt: Den Design-Preis gewinnt ein Team der Erich-Kästner-Schule in Rhauderfehn, den Kreativ-Preis „FlyingAgent“ vom Gymnasium Papenburg. Die Schüler mussten in Snap programmieren. Der Erfinder dieser Programmiersprache wirkte sogar in der Jury mit, Jens Mönig aus Süddeutschland, der beim Software-Giganten SAP arbeitet: „Ich bin ganz begeistert, von den Leistungen der Schüler. Am liebsten würde ich alle Teilnehmer in den Arm nehmen“.